Auf dem Weichsel-Werder-Ring
Die Entdeckung der Langsamkeit im Jahr 2013


 

 

Stromabwärts nach Dirschau / Tczew

Zurück auf der Weichsel, jetzt mit der Strömung. Mit der gleichen Gaseinstellung fahren wir jetzt um die 8 km/h.

Irgendwann kann es dieser Haufen von kindlichen Jungspunten natürlich nicht lassen und muss ausprobieren, was denn der Kahn bergab so her gibt - Łukasz ist weit weg, und was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
Zwecks Verbesserung der Aerodynamik legen auf Kommando alle die Ohren an, Vollgas, der Motor jault, ... 15 km/h ... wir fallen wieder in unseren alten Trott zurück, der ist einfach angenehmer und entspricht mehr der Landschaft und dem Charakter der Reise.

Die Brücken der Straße und der Eisenbahn, die nach Marienburg führen.
Kurzzeitig lärmt es von oben, dann genießen wir wieder die Ruhe.

Irgendwann kommt uns eine Gruppe junger Ruderer entgegen ... der Trainer fährt Motorboot. Wir sind uns einig, voll solidarisch mit dem Trainer zu sein. Hier jetzt zu rudern macht keinen von uns besonders an.

Wir nähern uns Dirschau - noch eine Enttäuschung, die Eisenbahnbrücke. Vom Wasser aus gesehen fängt sie links an und verschwindet am rechten Ufer irgendwo im Nirgendwo ... wir wissen, vom Ufer sieht sie imposant aus.

Ein neuer Bootsanleger. Wir befestigen das Boot und werden freundlich begrüßt. Dusche, Strom, alles kein Problem. Und es gibt ein - wie sich später herausstellt - gutes Restaurant.

 

 

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