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aktualisiert 01/2017

Heimatortskartei Danzig - Westpreußen 1939 - 1963

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) hat begonnen, auf FamilySearch die 1964 verfilmte "Heimatortskartei Danzig - Westpreußen 1939 - 1963" online zu stellen. - Siehe Heimatortskartei.

Für den Zugang bei FamilySearch ist ein kostenloses Benutzerkonto einzurichten.

Die Heimatortskarteien befinden sich jetzt im Bundesarchiv in Bayreuth. Zur Entstehung, Struktur und Inhalt der Karteien siehe den pdf-Artikel von Edith Wagner, Bundesarchiv: "Die Nutzung der Heimatortskarteien des Kirchlichen Suchdienstes in der Genealogie" (10.5.2017).

Die Heimatortskartei Danzig - Westpreußen besteht aus 265 Filmen mit bis zu 6.000 Aufnahmen per Film (mithin insgesamt ca. 1,5 Millionen).

Auf der Website sind die Filme nach ihrer Nummer sortiert. Es gibt keine Register und und nur rudimentäre Inhaltsbeschreibungen:

Größere Städte: Die Sortierung erfolgt alphabetisch nach Straßennamen und Hausnummern. Die Filmbeschreibung gibt den ersten und letzten Straßennamen auf dem Film an.

Kleinere Orte: Die Sortierung erfolgt nach "Kreisen" und dann alphabetisch nach Ortsnamen. Die Filmbeschreibung gibt den ersten und letzten Ortsnamen auf dem Film an. Die Karten eines Ortes sind alphabetisch nach Nachnamen sortiert.

Was mit "Kreis" gemeint ist wird nicht immer ersichtlich. Es gibt z. T. erhebliche Abweichungen bei der Zuordnung der Orte verglichen mit dem Ortsverzeichnis von Westpreussen.de . Bodenwinkel würde man zum Beispiel nicht gerade unter "Großes Werder" suchen ...

Um den Zugang zu den einzelnen Orten zumindest ein bisschen zu vereinfachen habe ich angefangen, die Orte des nördlichen Westpreußens nach den Landkreisen entsprechend Westpreussen.de zu sortieren und sie mit der relevanten Nummer der Aufnahme zu verlinken.

Hinweise auf Fehler und Ergänzungen sind willkommen!

Die Aufnahmen lassen sich offensichtlich ohne quantitative Einschränkungen herunterladen. Die Dateinamen sind jedoch kryptisch mit dem Effekt, dass die Dateien auf der Festplatte nicht nach ihrer Reihenfolge auf dem Film sortiert werden. Die Vorder- und die Rückseite einer Karte erscheinen daher bei Verwendung eines Datei- oder Bildbetrachtungsprogrammes nicht hintereinander. Außerdem kann man über den kryptischen Dateinamen die Aufnahme im Film nicht wiederfinden.

Meine Lösung:
a) Einrichtung eines Unterverzeichnisses pro Ort
b) Beim Download setze ich dem Dateinamen die angegebene Nummer der Aufnahme voran. Aus dem Dateinamen
"record-image_3Q9M-CSZR-J975-T.jpg" wird dann
"4233 record-image_3Q9M-CSZR-J975-T.jpg"
Zusätzlich lässt sich nach der Nummer der Aufnahme natürlich noch der Nachname der Person einfügen.

Ist der 1964 gefilmte Datensatz identisch mit dem sich heute im Bundesarchiv befindlichen oder hat es in der Heimatortskartei noch Änderungen nach 1964 gegeben? Rüdiger Staeck hatte vor zwei Jahren in Bayreuth Klein Zünder und Langfelde vollständig photographiert. Der Abgleich mit dem jetzt online stehenden Datensatz ergibt bislang zumindest bzgl. der Anzahl der Karteikarten keinen Unterschied.

MueGlo
 

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